Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde des Ernst Barlach Hauses,

auch in der zweiten Jahreshälfte 2010 bieten wir Ihnen überraschende Begegnungen, ungewöhnliche Perspektiven und bleibende Eindrücke.

Noch bis zum 3. Oktober können Sie bei uns kostbare Zeichnungen und Druckgrafiken von Pablo Picasso sehen. Unter dem Titel Der Stier und das Mädchen präsentieren wir Werke des Jahrhundertkünstlers aus der Hamburger Sammlung von Klaus und Erika Hegewisch. Freuen Sie sich auf achtzig Meisterblätter aus fünf Jahrzehnten – und profitieren Sie als Mitglied der Freunde der Kunsthalle von unserem Picasso-Spezialangebot.

Nach dem großen Zuspruch in den vergangenen Jahren feiern wir wieder ein Sommerfest im Jenischpark: Am Sonntag, 5. September, servieren wir gemeinsam mit dem Jenisch Haus und anderen Anrainern Attraktionen für die ganze Familie. Genießen Sie von 13 bis 20 Uhr ein buntes Kulturprogramm im schönsten Park Hamburgs – der Eintritt in die Museen ist frei.

Freunde abwechslungsreicher Konzert- und Theaterabende kommen bei unserer Reihe Klang & FORM auf ihre Kosten. Zum Auftakt der neuen Saison am Sonntag, 19. September, gastiert das beste Nachwuchsensemble der International Mendelssohn Summer School 2010; weitere junge Talente können Sie am 31. Oktober und 21. November bei uns entdecken.

Im Herbst setzen wir unsere Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Künstlern fort und zeigen ab dem 17. Oktober Arbeiten von Peter Rösel (*1966). Ob Pflanzen aus Polizeiuniformen und Stacheldraht oder Landschaftsgemälde auf Dosenblech – seit den 90er Jahren ist der in Berlin lebende und lehrende Künstler für eine hintersinnige Kunst der Akzentverschiebungen bekannt. Im Zentrum seiner Ausstellung Tizian-, Rembrandt-, Leonardo-Spezial Automatic stehen eigens für unser Museum geschaffene Installationen und eine neue Werkgruppe: Fernsehtruhen der 50er und 60er Jahre – wuchtige Möbel mit klangvollen Künstlernamen – überraschen mit neuem Innenleben.

Auch unsere Sammlung bleibt in Bewegung – durch wechselnde Präsentationen und herausragende Erwerbungen, die wir unserer Stifterfamilie verdanken. So werden Ihnen beim Gang durch unsere Sammlungsräume drei imposante neue Plastiken begegnen: Bildnis Tilla Durieux IV (1912), Kopf des Güstrower Ehrenmals (1927) und Lehrender Christus (1931).

Sie sehen: Es gibt viele gute Gründe, das Ernst Barlach Haus zu besuchen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Dr. Karsten Müller
Leiter des Ernst Barlach Hauses

Foto: Stefan Sommer
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