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Aufbruch in Farbe

Die Expressionisten aus dem Osthaus Museum Hagen
29. Mai – 25. September 2016

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Befreiend, kraftvoll, farbenfroh

Werke von Erich Heckel, Alexej von Jawlensky, Ernst Ludwig Kirchner, August Macke, Franz Marc, Gabriele Münter, Emil Nolde, Max Pechstein, Christian Rohlfs, Karl Schmidt-Rottluff und anderen

Kurz nach 1900 eroberte eine junge Malergeneration künstlerisches Neuland. Radikal subjektiv und mit Lust am Risiko wählten etwa die Mitglieder der 1905 gegründeten Künstlergruppe »Brücke« ihre Motive und Farben. Ihre expressive Bildsprache war unmittelbarer Ausdruck eines neuen, dynamischen Lebensgefühls – und eine Provokation für das bürgerliche Publikum.

Franz Marc: Kleine Komposition III,  1913/14<br />Osthaus Museum Hagen, Foto: A. Kukulies
Franz Marc: Kleine Komposition III,  1913/14
Osthaus Museum Hagen, Foto: A. Kukulies

Wie befreiend, kraftvoll und farbenfroh der Aufbruch in die Moderne war, offenbart die Expressionisten-Sammlung des Osthaus Museums Hagen. 1902 von Karl Ernst Osthaus als weltweit erstes Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst gegründet, wurde es rasch zum Mekka für fortschrittliche Künstler und Kunstfreunde. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs konnte das Hagener Museum an seinen legendären Ruf anknüpfen und erneut eine hochkarätige Kollektion aufbauen, in deren Zentrum der Expressionismus in seinen unterschiedlichen Facetten steht – die Sammlung zählt heute zu den besten ihrer Art in Deutschland.

Die Ausstellung mit sechzig Meisterwerken aus dem Osthaus Museum Hagen stellt die namhaften Protagonisten des deutschen Expressionismus vor; die Künstlergruppen »Brücke« und »Blauer Reiter« sind mit repräsentativen Werken vertreten. Einige Skulpturen runden den Überblick ab.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Osthaus Museum Hagen und dem Institut für Kulturaustausch Tübingen.